Flüchtlingen helfen

Ich setze mich dafür ein, dass nach Abschluss eines Asylverfahrens schnell gehandelt wird.

Zurzeit befinden sich im Oberbergischen Kreis ca. 1.000 Personen im laufenden Asylverfahren. Die Betroffenen werden den einzelnen Kommunen zugewiesen.

Die Zahl der Antragstellerinnen und Antragsteller ist in den letzten Monaten dramatisch angestiegen, so dass die Städte und Gemeinden mittlerweile an die Grenzen der Leistungsfähigkeit gelangen. Die Bereitstellung von Unterkünften und auch die Versorgung mit notwendigen Gegenständen des Alltags wird zunehmend schwieriger.

Menschen, deren Asylantrag anerkannt wurde, müssen unmittelbar in einen Integrationsprozess eingebunden werden. Wir müssen Ihnen die Möglichkeit geben, schnell in unserer Gesellschaft Fuß zu fassen. Den Kindern muss der Bildungsweg und den Erwachsenen der Arbeitsmarkt erschlossen werden.

Die Ablehnung eines Antrages muss aber auch die schnelle Ausreise zur Folge haben. Die Asylverfahren müssen schneller abgeschlossen werden, um schneller Rechtssicherheit zu erlangen. Das ist sowohl für die Antrag stellenden Personen, als auch für die betroffenen Städte und Gemeinden von Bedeutung.

Von der immer wieder angesprochenen Beschleunigung der Verfahren ist bisher jedoch noch nichts zu spüren.

Hier gilt es, seitens der kommunalen Familie den Druck auf die zuständigen Behörden aufrecht zu erhalten, damit dort die notwendigen Veränderungen nachhaltig angegangen werden.

The Feet of Children Living in Poverty in Uganda, Africa